Der Schock sitzt tief, wenn eine Boutique mit edlen Uhren oder Schmuck als Tatort endet. In der Schweiz nehmen Einbrüche und Diebstähle bei Luxusgütern leider zu, oft mit professioneller Brutalität und klarem Ziel. Es werden hochwertige Waren entwendet, die leicht zu transportieren und schnell zu veräussern sind. Für Händler wie auch Kundschaft steigt das Risiko. Durch gezielte Prävention und moderne Sicherheitssysteme lässt sich dieses Risiko aber stark senken. Deshalb zeigen wir Ihnen heute, wie Sie Luxusgüter schützen können, wenn Sie im Einzelhandel tätig sind!
Warum stehen Luxusgüter im Einzelhandel aktuell besonders unter Druck?
Luxusgüter standen 2025 stärker denn je im Fokus krimineller Gruppen. Die Nachfrage nach hochwertigen Uhren, Schmuck oder limitierten Accessoires ist global hoch, die Wiederverkaufswege sind vielfältig und kaum nachverfolgbar. Gleichzeitig verändern sich Täterstrukturen. Professionelle Banden agieren heute schneller, flexibler und grenzüberschreitender.
Auch die wirtschaftliche Lage spielt eine Rolle. Steigende Preise, hohe Begehrlichkeit und eine leichte Transportierbarkeit machen Luxuswaren zu idealen Zielen. Diese Mischung sorgt dafür, dass Händler im Luxussegment nicht mehr nur mit klassischen Ladendiebstählen rechnen müssen, sondern zunehmend mit gezielten Einbrüchen, Angriffen während der Öffnungszeiten und organisierten Diebstahlserien. Werfen wir einen Blick auf aktuelle Fälle, die zeigen, wieso Sie Ihre Luxusgüter schützen müssen.
Anstieg der Einbrüche und Diebstähle
Die Polizeiliche Kriminalstatistik 2024 des Bundesamts für Statistik zeigt klar, dass die Schweiz seit 2023 wieder einen deutlichen Anstieg bei Einbruch- und Einschleichdiebstählen verzeichnet. Laut PKS wurden im Jahr 2024 insgesamt 46 070 Einbruch- und Einschleichdiebstähle registriert. Das entspricht einem Plus von rund 11% gegenüber dem Vorjahr. Die Zahlen stammen aus den offiziellen Tabellen des BFS und bilden alle gemeldeten Fälle schweizweit ab.
Dieser erneute Anstieg ist relevant, weil Einbrüche nicht mehr nur klassische Wohnobjekte betreffen. Die Polizeistatistik weist zwar keine Detailkategorien für einzelne Branchen aus, doch die polizeiliche Lagebeurteilung und die gemeldeten Einzelfälle im Jahr 2024 und 2025 zeigen deutlich, dass auch Geschäfte, Boutiquen und insbesondere Händler von Luxusgütern immer häufiger betroffen sind. Die steigenden Gesamtzahlen bedeuten somit auch für den Einzelhandel eine höhere Gefährdung, da Tätergruppen zunehmend flexibel vorgehen und gezielt jene Objekte auswählen, bei denen hoher Wert in kurzer Zeit zugänglich ist.
Für Uhren-, Schmuck- und Luxusartikelgeschäfte ergibt sich daraus eine klare Konsequenz: Einbrüche und Diebstähle sind nicht nur theoretische Risiken, sondern Teil eines gesamtgesellschaftlichen Trends. Die offizielle PKS zeigt die Gesamtdynamik, während aktuelle Einzelfälle aus verschiedenen Kantonen belegen, dass der Einzelhandel und insbesondere das Luxussegmente längst im Fokus professioneller Täter stehen.
Luxusgeschäfte im Fokus von Tätern
Ein aktuelles Beispiel: In der Nacht vom 2. auf den 3. November 2025 verschafften sich Unbekannte gewaltsam Zugang zu einem Uhrengeschäft in Zermatt und entwendeten hochwertige Uhren. Die Täterschaft konnte fliehen, der Deliktswert bleibt unklar. Hier geht es zum Polizeibericht über den entsprechenden Vorfall.
Ein weiterer schwerer Fall ereignete sich am 21. Juni 2025 auf der bekannten Einkaufs- und Luxusmeile Bahnhofstrasse Zürich. Dort wurde ein Juweliergeschäft mit einem Rammbock aufgebrochen. Die Täter flüchteten trotz schneller Polizeireaktion mit unbestimmtem Deliktwert. Lesen Sie hier mehr über diesen Vorfall im Bericht der blue News.
Auch frühere Fälle zeigen die Gefahr. Im Jahr 2023 wurden bei der Schweizer Luxusuhrenmarke DuBois et fils in Basel sämtliche Musterkollektionen und Prototypen aus dem Firmengebäude gestohlen, mit einem Wert von 100.000 bis 150.000 Franken. Bei limitierten oder nummerierten Uhren ist der Verlust nicht nur materiell, sondern auch reputations- und markenbezogen gravierend. Hier geht es zum Bericht der Watson über diesen Vorfall.
Diese Beispiele zeigen deutlich, dass Luxusgüter High-Risk-Waren und Ziele besonders professioneller Einbrecher sind.
Händler und Kundschaft geraten in Gefahr
Einbruch und Diebstahl betrifft nicht nur die Waren. Mitarbeitende und Kundschaft können zu Zeugen oder gar zu Opfern werden, vor allem bei gewaltsamen Aktionen in der Nacht oder zu Geschäftsöffnungszeiten. Der psychische sowie wirtschaftliche Schaden ist in jedem Fall gross.
Welche Sicherheitslücken werden ausgenutzt?
Eine Analyse der aktuellen Fälle zeigt, dass Täter häufig vorgehen wie folgt:
- Sie nutzen Nacht oder frühe Morgenstunden, um mit wenig Risiko durch schwaches Licht und wenige Passanten einzubrechen.
- Oft reicht ein gezieltes Aufbrechen der Eingangstüre oder Einschlagen einer Schaufensterscheibe. Selbst eine einzelne Person im Laden reicht, um Zugriff auf hochwertige Uhren oder Schmuck zu erhalten, wie man an den Fallbeispielen aus Zermatt und Zürich sieht.
- Die entwendeten Güter sind klein, hochpreisig und leicht transportierbar. Kurz gesagt, sie sind ideal für schnellen Abtransport oder Weiterverkauf.
- Viele Geschäfte verfügen nicht über ganzheitliche Sicherheitskonzepte mit Alarmanlagen, Videoüberwachung oder Fernüberwachung. Oft fehlen diese ganz oder sind unzureichend.
Gerade in Zeiten, in denen Diebstähle und Einbrüche deutlich zunehmen, sind solche Schwachstellen fatal, wenn man Luxusgüter schützen möchte.
Wie kann professionelle Sicherheitstechnik effektiv Luxusgüter schützen?
Für Händler von Luxusuhren, Schmuck oder High-End-Accessoires ist ein professionelles Sicherheitskonzept heute keine Option mehr, sondern Pflicht. Wir von der Telsec ESS Schweiz AG empfehlen daher ein mehrlagiges Schutzsystem, das sowohl Prävention als auch Reaktion ermöglicht. Aber welche Bestandteile gehören zu einem solchen Sicherheitssystem?
Intelligente Videoüberwachung & Zutrittskontrolle
Hochauflösende Kameras mit Bewegungserkennung ermöglichen lückenlose Videoüberwachung sowohl während der Öffnungszeiten als auch nachts. Besonders wichtig sind Kameras auf:
- Schaufenster und Eingangsbereiche
- Verkaufsräume
- Lagerbereiche und Tresorraum
- Hintereingänge und Lieferzonen
Elektronische Zutrittskontrollen für sensible Bereiche (z.B. Lager, Tresor, Backoffice) minimieren das Risiko, dass Unbefugte überhaupt Zutritt bekommen.
Alarm- und Paniksysteme
Einbruchmelder, Glasbruchsensoren und Türüberwachung gekoppelt mit einer 24/7-Alarmzentrale garantieren eine schnelle Alarmierung und ermöglichen eine sofortige Reaktion. Ein diskret integrierter Panikknopf kann Mitarbeitenden in Gefahrensituationen entscheidende Sekunden verschaffen.
Warensicherung
Neben allgemeinen Sicherheitsvorkehrungen sollten Sie auch die einzelnen Produkte der Luxusgüter schützen. Je nach Produktsortiment können Sie eine Warensicherung über RF- bzw. AM-System verwenden oder auf eine Leinensicherung zurückgreifen. Lesen Sie hier auch mehr zur Warensicherung am Ausgang für Warenhäuser und Einzelhandelsgeschäfte.
Schutz durch Abschreckung & aktive Überwachung
Schon sichtbare Kameras, Alarmaufkleber oder externe Sensorik wirken oft abschreckend. Ergänzt durch eine professionelle Fernüberwachung, z. B. durch eine Sicherheitszentrale, entsteht ein Schutznetz, das Täter oft vom Plan zurückkommen lässt.
Dokumentation & Beweissicherung
Sollte es dennoch zu einem Einbruch kommen, liefern Videoaufzeichnungen und Alarmlogs Beweise. Diese helfen der Polizei und erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass Täter gefasst werden. Zusätzlich schützt eine dokumentierte Sicherheitsinfrastruktur vor Versicherungsausschlüssen bei Schäden.
Lohnen sich Investitionen in Sicherheit für Händler?
Ja, diese Investitionen lohnen sich auf jeden Fall! Denn Luxusgüter sind nicht nur materiell wertvoll, sie sind Teil der Markenidentität und Rarität. Oft sind sie limitiert, nummeriert und exklusiv. Ein einziger Einbruch kann nicht nur Warenverlust, sondern auch einen erheblichen Vertrauens- und Imageschaden bedeuten.
Darüber hinaus wirken gut gesicherte Geschäfte auf Ihre Kundschaft vertrauensbildend. Wer sieht, dass ein Feingeschäft sicher betrieben wird, fühlt sich eher wohl und kauft auch eher dort ein.
Zudem liegen die finanziellen Kosten eines Einbruchs, zu denen neben der Ware auch mögliche Betriebsausfälle, Aufräumkosten, Polizei, etc. gehören, meist deutlich über den Investitionen in professionelle Sicherheitstechnik.
Für Händler mit Luxuswaren gilt daher: Sicherheit ist kein Kostenfaktor, sondern ein Schutz der Existenz.
Luxusgüter schützen mit Hilfe der Telsec ESS Schweiz AG!
Die Berichte aus Zermatt und Zürich zeigen es deutlich, dass Raub, Einbruch und gezielter Diebstahl bei Luxusgütern zunehmen. High-End-Uhren und Schmuck sind begehrt, leicht verwertbar und damit hoch gefährdet. Doch diese Gefahr ist kein unabwendbares Schicksal. Mit einem durchdachten, modernen Sicherheitskonzept lassen sich Risiken stark reduzieren und Luxusgüter schützen. Für Händler bedeutet das, dass Sie sofort handeln sollten. Nicht morgen, nicht theoretisch, sondern jetzt.
Wir von der Telsec ESS Schweiz AG stehen bereit, um für Ihr Geschäft eine Sicherheitsanalyse zu machen. Gemeinsam können wir Schwachstellen identifizieren und ein Schutzsystem aufbauen, das auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist.
Sichern Sie nicht nur Ihre Ware sichern Sie Ihre Zukunft und kontaktieren Sie uns noch heute!


